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Peinlicherweise hab ich erst jetzt mitgekriegt, daß die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) die in Brandenburg liegenden historischen Karten der Vermessung durch Schmettau georeferenziert und öffentlich zugänglich gemacht hat. Die Karten entstanden zwischen 1767 und 1787 im Maßstab 1:50000, man kann damit also schon eine interessante Zeitreise machen. Ein paar weiterführende Informationen gibt es in der Einladung zum Presse- und Vortragstermin (PDF).
Hier als Beispiel Cottbus und Umgebung (Link führt zum Brandenburg-Viewer):
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Heute kommen die NPD und ihre Gesinnungsgenossen wieder nach CB, um anläßlich des Jahrestags der Bombardierung des Bahnhofs dafür zu demonstrieren, daß die Welt doch viel schöner wäre, wenn jeder auf die hübsch verschwindet / verschwunden wird, der ihnen nicht in den Kram passt.
Die Initiative „Cottbus bekennt Farbe“ hat zwei Demonstrationszüge (nördliches und südliches Cottbus) und zahlreiche Aktivitäten verschiedenster Einrichtungen und Vereine organisiert, um den Cottbusern Gelegenheit zu geben zu zeigen, daß nicht alle so denken. Beginn ist um 15:30; um 17:30 findet die Kundgebung auf dem Schillerplatz statt (die NPD hat ihre Kundgebung in der Nähe, vor dem Theater).
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Wie abzusehen war, hat der Brandenburgische Landtag mit den Stimmen von SPD, Linke und FDP (mit nur wenigen Abweichlern) die Schließung der Hochschule Lausitz (HL) und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) und die Neugründung einer Gesamthochschule „BTU Cottbus-Senftenberg“ zum 1. Juli beschlossen.
Ich wußte, daß das Gesetz kommen wird, aber trotzdem macht es mich traurig und wütend.
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Vor ein paar Tagen bin ich auf Twitter über ein reizvolles „Spiel“ gestolpert: Wissenschaftler erklären, was sie tun, mit nur den 1000 häufigsten Wörtern der englischen Sprache. “Thousand“ gehört übrigens nicht dazu, weswegen sich die Sache eben “Ten Hundred Words of Sciennce” nennt. Die ursprüngliche Idee stammt, wie so einige großartige Dinge, von Randall Munroe (xkcd). Er hat mit diesem Wortschatz die Saturn-V-Rakete recht umfassend erklärt. “Saturn” oder “rocket” gehen natürlich gar nicht, darum heißt der Comic auch “Up Goer Five”.
Theo Sanderson hat dann eine Website gebastelt, mit der man einen Text schreiben kann und bescheid bekommt, wenn man ein „unerlaubtes“ Wort verwendet. Und so flimmerten nun verschiedenste unterhaltsame und aufschlußreiche Texte über meine Timeline. Wenige sind banal, die meisten eher ein Rätsel, oder auf eine ganz eigene Art poetisch.
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Leider hab ich vom diesjährigen Studentenkabarettfestival krankheitsbedingt nichts mitbekommen. Ebenfalls nichts mitbekommen habe ich von einer anderen Veranstaltung, der Debatte über die Hochschulreform am 15.01.13 im neuen Stadthaus – der Livestream war einfach grottig. Aber die Highlights wurden von der Lausitzer Rundschau gelivetickert und hatten durchaus humorige Komponenten, wenn man hinreichend zynisch veranlagt ist.
Update 19.01.13: Hatte ich ganz veressen: Radio Eins hat die Debatte aufgezeichnet (leider natürlich nur Audio).
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Mitten im Winter treibt sich in den Bäumen vor unserem Bürofenster ein großer gelber Vogel (Sittich?) rum, der nicht so recht in die hiesige Tierwelt passt.

Gelber Vogel im Hof des Lg10
Hoffen wir mal, daß er in sein gemütliches geheiztes Zuhause zurückfindet. Oder mit der Kälte zurechtkommt.
Update: Ich bin offenbar nicht der einzige.

Ticket fürs Melt 2013
Nach meiner Rückkehr aus dem Allgäu hat mich dieses hübsche (äh naja, ich hab schon bessere gesehen, ehrlich gesagt) Ticket in der Post erwartet. Einer standesgemäßen papierenen Hochzeit mit der lieben Frau Vau und ihrem ebenso lieben am Ufer der Spree aufgelesenen Findling steht also nichts im Wege. Leider dauert's bis Juli noch so lang.
Wer kommt noch mit?
Ich wünsch Euch allen Frohe Weihnachten und daß das Christkind schön brav ist und Geschenke bringt!

Wannenkopf
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…und so setzt Florian Freistätter zum furiosen Finale an.
So wissen wir schon, daß Krimitati nicht untergangen ist, Neuseeland noch existiert (das wird Peter Jackson freuen) und Radio Fritz wie üblich irgendwelche Dummheiten macht.
Ich freu mich schon auf Berichte zu weiteren Nicht-Ereignissen und mehr Wissenswertes.
Es gibt Dinge, die hat man vermisst und weiß es gar nicht, bis man irgendwann drüberstolpert (Danke Chrischa!). Zum Beispiel einen Timelapse-Film aus der Heimat. Ich hab schon einige tolle solche Filme gesehen, meist aus fernen Ländern, abgelegenden dunklen Gegenden, und bin immer sehr begeistert. Aber so etwas aus einer Gegend zu sehen, die man kennt, ist doch ein Sahnehäubchen-Gefühl, daß ich so nicht erwartet hätte.
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Vor einiger Zeit hab ich irgendwo (Facebook?) mal über die absurde Situation bei der Haushaltszuweisung letztes Jahr rumgewitzelt, als die Mittelzuweisung Ende September erfolgte, damals allerdings noch Haushaltssperre war. Die wurde (wenn ich mich noch recht erinnere) irgendwann Ende Oktober / Anfang November aufgehoben, so daß nur noch wenige Wochen Zeit blieben, das Geld zu verwenden. Früher hatte man dafür noch den halben Sommer und ganzen Herbst Zeit. Ich dachte, viel schlimmer könnte es kaum noch kommen.
Und wie es halt so läuft, wenn man denkt, es könne nicht schlimmer kommen: es kam schlimmer.

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Die Forschungs-Bildungs-Kooperation von Max-Steenbeck-Gymnasium und BTU Cottbus hat dieses Jahr den Hauptpreis „Schule trifft Wissenschaft“ der Robert-Bosch-Stiftung erhalten, der am Mittwoch verliehen wurde. Die BTU hat eine Pressinfo dazu, und der Tagesspiegel berichtet ebenfalls kurz darüber.
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Der Eingang vom IKMZ ist ja schon wegen abstürzender Glasplatten seit einer Weile provisorisch überdacht, aber jetzt wird unser Herzog & De Meuron'sches Juwel von einem echten Prachtstück Lausitzer Gerüstbaukunst komplettiert:


Diese Woche ist wieder Filmfestival in Cottbus. Und auch wenn die Arbeit leider etwas stört, geh ich – teilweise mit Kollegen, teilweise mit extra angereisten Ex-Cottbusern – wieder zu einigen Vorstellungen:
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Vor ein paar Tagen war noch richtig schönes Wetter, und auch gestern konnte ich (grad noch so) in kurzen Hosen rumlaufen. Und dann kuckt man aus dem Fenster uns sieht Schnee. In Cottbus. Im Oktober. Und der bleibt liegen. Es hat noch bis nach Mittag geschneit, dann ging das langsam in Regen über. So sah es morgens in unserem Garten aus:

Erster Schnee in Cottbus, 27.10.2012.
Der Allgäuer in mir (und die inghuimischen Leser) schmunzelt da zwar, aber für Cottbuser Verhältnisse ist das um die Zeit schon ganz beachtlich.
Im Puschkinpark war der Kontrast von Herbst und Winter ganz hübsch:
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…dieser Kommentar zu einem Blog-Post über Amazons Löschung aller Bücher auf einem Kindle ohne Angabe von Gründen trifft die Sache schon recht gut, vor allem den Kunden-„Dialog“ (Zustände wie beim Brandenburgischen MWFK!). Wobei der eigentliche Vorgang eher durch Fahrenheit 451 beschrieben wäre…
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…kann zwar süchtig machen, aber so selten wie ich gewinne, sehe ich da für mich keine Gefahr. Aber manchmal klappt's doch, wie jetzt zum Beispiel beim Viehscheid: eine Brauereibesichtigung beim Zötler für zwei Personen. Als einer von neun glücklichen Gewinnern. Traraa!

Mir wäre natürlich eine Besichtigung bei Meckatzer lieber gewesen!
Etwas mysteriös ist das „Zötler Vollmond-Szenario“ als Überraschung. Wird man da in einen dunklen Raum gesperrt und eine Lampe wird angemacht, als Vollmond? Oder darf man so lang Vollmondbier trinken bis man mondvoll (eine Vorstufe zu sternhagelvoll?) ist? Hmm hmm…
Jetzt stellt sich die Frage, wer den Part der zweiten Person übernimmt. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen, sympathische Personen bevorzugt.

Heute Abend stellte Ministerpräsident Platzeck im Kunstmuseum dkw die Halbzeitbilanz seiner Regierung vor. Das war Anlaß für einen Demonstrationszug vom Campus bis zum dkw. Wider meiner Erwartung haben sich die hohen Gäste aber nicht durch den Hintereingang reingeschlichen, sondern haben sich gegenüber der – leider nicht wirklich riesigen – Menge geäußert. Hier eine ganz kurze Zusammenfassung aus dem Gedächtnis und ein paar hastig ins Telefon getippten Fragmenten, ohne großartige Analyse oder Bewertung.

Demonstration vor dem dkw.
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Heute ist internationaler Linkshändertag.
Bei Radio Eins gibt's ein Interview mit einer Psychologin, die umgepolten Linkshändern beim Wechsel zurück nach Links hilft.
Das Foto hab ich im Linkshänderladen auf der Krämerbrücke in Erfurt gemacht. Schon erstaunlich, was es alles an linkshändigem Krempel gibt – ich hab mir da einen Cutter zugelegt. Extrem praktisch, weil ich bei den Rechtshänderdingern dauernd die Klingenverstellung auslöse. Angenehm ist auch der linkshändige Gemüseschäler, der unerkannt in der Ferienwohnung meiner Mutter die Gäste quälte, bis ich ihn mir unter den Nagel gerissen habe. Die Krönung war dann mein linkshändiger Mitbewohner, der unwissend mit diesem offensichtlich asymmetrischen Gerät mit rechts eine Gurke massakrierte.